Möbelausstattung eines Familienhauses im Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg

 „Möge der Bau des Dorfes vorangehen und möge das Werk gedeihen und viel Segen stiften“ (Albert Schweitzer)

In das Kinderdorf-Familienhaus (siehe Fotos) zieht im Sommer 2017 eine Familie mit drei eigenen und sieben aufgenommenen Kindern ein. Es müssen sieben Kinderzimmer und ein Gemeinschaftsraum mit Möbeln ausgestattet werden.


Auf der Grundlage des Konzeptes "Einmal spenden, zweimal helfen" konnte in 2015 bereits schon einmal ein Familienhaus mit IWELO-Möbeln ausgestattet werden - siehe Fotos.

An diesem Sachspendenprojekt haben sich mehreren Firmen aus der Region beteilgt, so dass der größte Teil über Spenden realisiert werden konnte.

 

 

In gleicher Weise werden auch für dieses Haus wieder Firmen gesucht, die mithelfen wollen, dass eine weitere Kinderdorf-Familie ein neues Zuhause findet. Diese Sachspende können Firmen auf die Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe anrechen.

 

Für Auskünfte zum Kinderdorf steht Ihnen Herr Wolfgang Bartole jederzeit gerne zur Verfügung.

Telefonnummer 07942 9180-34

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Antrag auf Förderung Möbel Kinderdorffam
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Kurzbeschreibung Kinderdorf 2017.pdf
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Angebot IWELO 2017 Haus 13.pdf
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Die Gründungszeit

Die Idee zur Gründung von Kinderdörfern ist gegen Ende des 2. Weltkrieges in Europa entstanden. Margarete Gutöhrlein aus Schwäbisch Hall war von dieser Idee überzeugt und mit überwältigender Tatkraft und großer Zielstrebigkeit begann sie die Umsetzung.

 

In kurzer Zeit gelang es ihr, namhafte Persönlichkeiten für die Kinderdorf-Idee zu gewinnen und – wie sie selbst schildert - „bald darauf vom Bürgermeister und Gemeinderat des hoch gelegenen Städtchens Waldenburg unter gewissen Voraussetzungen die Zusage zur kostenlosen Hergabe eines Baugeländes von zwölf Morgen Land inmitten Laub- und Tannenwald zu erhalten.“ Von Beginn an mit dabei war Franz Gehweiler Bürgermeister der Stadt Waldenburg. Er warb im Jahre 1956 bei den Gemeinderäten für die Schenkung eines Grundstückes an den Kinderdorfverein und unterstützte somit die Ansiedlung des Kinderdorfes in Waldenburg.

 

Das Ziel der überkonfessionellen Erziehung sowie die Einführung des Elternprinzips führten zu einer konzeptionellen Neuorientierung und Umbenennung des Vereins. Margarete Gutöhrlein gewann den „Urwalddoktor“ Albert Schweitzer als Namensgeber und Förderer des Kinderdorfes. Seine Antwort auf ihre Anfrage laute:

 

„Ich danke Ihnen für die Sympathie, die Sie mir bekunden, indem Sie meine Einwilligung erbitten, dem Kinderdorf meinen Namen zu geben. Gern tue ich dies. Kinderdörfer dieser Art sind eine Notwendigkeit in unserer Zeit. Möge der Bau des Dorfes vorangehen und möge das Werk gedeihen und viel Segen stiften.“

 

Mit diesen Worten und seinem Namen begleitet er nun das ALBERT-SCHWEITZER-KINDERDORF seit 60 Jahren.

 

In der Zeit von 1959 bis 1967 entstanden auf dem Gelände neun Familienhäuser und das geräumige Gemeinschaftshaus. Seit dem Bezug des ersten Hauses konnte der Verein bis heute weit über 500 Kindern den Schutz und die Geborgenheit der Kinderdorf-Familien geben.